15.09.2026
- Welche vom Amt für Gebäudemanagement verwalteten städtischen Gebäude und Gebäudeteile im Stadtbezirk 2 stehen derzeit dauerhaft leer oder werden nicht mehr entsprechend ihrer ursprünglichen Zweckbestimmung genutzt (bitte um Auflistung mit Adresse, ungefährer Nutzfläche und Dauer der Nichtnutzung)?
- Aus welchen Gründen erfolgt jeweils keine Nutzung, in welchem baulichen Zustand befinden sich die Gebäude und welche Planungen bestehen seitens der Verwaltung für die weitere Verwendung?
- Welche Möglichkeiten sieht die Verwaltung, solche Objekte - dauerhaft oder als Zwischennutzung - städtischen Einrichtungen, Vereinen sowie privaten und nachbarschaftlichen Initiativen zu fairen Konditionen zur Verfügung zu stellen, und welches Verfahren müssen Interessierte hierfür durchlaufen?
Sachdarstellung:
Im Stadtbezirk 2 befinden sich mehrere städtische Gebäude bzw. Flächen, die nach unserem Kenntnisstand seit längerer Zeit praktisch nicht mehr genutzt werden. Dazu zählen etwa das Kioskgebäude am Hermannplatz, das Kioskgebäude am Wasserspielplatz im Zoopark, eine Lagerhalle/Schuppen am „Vielplatz“ an der Flurstraße sowie Teile eines ehemaligen Gewerbegebäudes im Hinterhof der Flurstraße 11. Ausdrücklich begrüßen wir, dass die öffentlichen Toilettenanlagen am Hermannplatz und im Zoopark weiterhin betrieben werden - hier ist ein wichtiges Angebot für die Menschen im Stadtbezirk erhalten geblieben.
Aus Sicht der Bezirksvertretung 2 ist interessant, wie diese Objekte wieder nutzbar gemacht werden können und welche weiteren Gebäude sich in einer vergleichbaren Situation befinden. Denn jedes leerstehende Gebäude ist doppelt bedauerlich: Zum einen fehlt im dicht bebauten Stadtbezirk 2 Raum für soziale, kulturelle und nachbarschaftliche Angebote - Vereine und Initiativen mit konkretem Bedarf gibt es mehr als genug. Zum anderen verfallen nicht genutzte Gebäude über die Jahre, sodass eine spätere Reaktivierung teurer wird oder ganz ausscheidet.
Daher geht es uns vor allem um die Frage, wie eine Wiedernutzung praktisch gelingen kann: mit möglichst unbürokratischen Verfahren, verlässlichen Ansprechpersonen und zu Konditionen, die auch für ehrenamtlich getragene Initiativen aufgebracht werden können.