06.10.2026
- Lassen sich die Elemente zur Entschärfung des Konflikts zwischen Radfahrenden und ein- und aussteigenden Fahrgästen, wie sie an der barrierefreien Haltestelle Suitbertusstraße erstmals in Düsseldorf umgesetzt wurden, auch auf andere Haltestellen übertragen, an denen ein Radweg oder ein Radfahrstreifen zwischen den Fahrgästen und der Bahn bzw. dem Bus verläuft?
- Welchen Grund gibt es dafür, dass eventuell nicht alle Elemente übernommen werden können, die an der Haltestelle Suitbertusstraße zum Einsatz kommen?
- Welche möglichst gleichwertigen Alternativen gibt es, für die eventuell nicht auf andere Haltestellen übertragbaren Elemente?
Sachdarstellung:
Die BV2 hat bereits mehrere Anfragen und Anträge gestellt, wie die Radfahrenden an Haltestellen des ÖPNV zur stärkeren Rücksichtnahme gegenüber Fahrgästen aufgefordert und erinnert werden können, z. B. für die Stadtbahnhaltestelle „Lindemannstraße“ auf der Grafenberger Allee. Viele unserer Vorschläge sind nun an der neuen Haltestelle Suibertusstraße realisiert worden. Es finden sich helle Steine, die an eine Haltelinie erinnern, auf dem Radweg am Beginn der Haltestelle, mehrere Piktogramme auf dem Radweg für Fahrrad und Haltestelle sowie Informationsständer mit Hinweisen zur gegenseitigen Beachtung und Rücksichtnahme.
Diese Elemente zur Verbesserung der Sicherheit für Fahrgäste könnten in gleicher oder ähnlicher Form meines Erachtens auch an anderen ÖPNV-Haltestellen umgesetzt werden, z. B. an der Haltestelle „Lindemannstraße“ auf der Grafenberger Allee stadteinwärts. Auch hier verläuft der Radweg zwischen den Fahrgästen und der Stadtbahn. Es gibt zahlreiche weitere Haltestellen von Stadtbahnen, Straßenbahnen und Bussen, die ähnlich gestaltete sind.
Falls einzelne Elemente, die an der Haltestelle Suitbertusstraße realisiert worden sind, nicht auf andere Haltestellen übertragbar sein sollten, gibt es vielleicht andere gleichwertige Möglichkeiten.