06.10.2026
- Wie ist der aktuelle Stand der Vorbereitungen für die im Rahmen des Beteiligungsprojektes „Jugend checkt Düsseldorf" angekündigten regelmäßigen Kinderkonferenzen im Stadtbezirk 2?
- Wann ist nach derzeitigem Planungsstand mit den ersten Terminen in Flingern und Düsseltal zu rechnen, und worauf ist die Verschiebung des ursprünglich für das zweite Halbjahr 2026 avisierten Starts zurückzuführen?
- In welcher Form sollen die Bezirksvertretung 2 und die Bezirksverwaltungsstelle in die Kinderkonferenzen und in die weitere Bearbeitung der dort erarbeiteten Anliegen eingebunden werden?
Sachdarstellung:
Im Nachgang zur Durchführung des Beteiligungsprojektes „Jugend checkt Düsseldorf" sollen auch in Flingern und Düsseltal regelmäßige Kinderkonferenzen stattfinden. Die Kinderkonferenzen wurden 2023 zunächst als Pilotprojekt im Stadtbezirk 3 (Oberbilk) erprobt. Zweimal jährlich arbeiten die Kinder dabei an selbst gewählten Themen aus ihrem Stadtteil. In der jeweils folgenden Konferenz wird nachgehalten, was aus den Vorschlägen geworden ist. Vertreter*innen aus Bezirksvertretung, Politik und Verwaltung nehmen an den Konferenzen teil und stehen den Kindern unmittelbar Rede und Antwort.
Der Bezirksvertretung 2 war ursprünglich ein Start der Kinderkonferenzen im zweiten Halbjahr 2026 avisiert worden. Im Juni 2026 ging den Bezirksvertreter*innen die Information zu, dass sich der Start voraussichtlich in das Jahr 2027 verschieben wird, mit den Vorbereitungen jedoch bereits im laufenden Jahr begonnen werden soll. Seither hat die Bezirksvertretung keine weitere Rückmeldung zum Fortgang der Vorbereitungen erhalten.
Es besteht ein hohes Interesse daran, dass die Kinderkonferenzen möglichst bald im Stadtbezirk 2 starten können. Kinder sind Expert*innen für ihren eigenen Stadtteil - für Spielplätze, Schulwege, Grünflächen sowie Sport-, Freizeit- und Bildungsangebote. Eine frühe, niedrigschwellige und verbindlich angelegte Beteiligung stärkt nicht nur die konkrete Stadtteilentwicklung, sondern vermittelt Kindern auch früh die Erfahrung, dass demokratische Mitsprache wirkt.